Daten: 12. Juni 2026 - 12. September 2026

 

Vernissage: Freitag, 12. Juni 2026, 18.00-20.30 - Ausstellungseröffnung, Vernissage in den Salons des Hotels «Hostellerie La Farandole». Präsentation der Ausstellung, Saxophon, Aperitif.

 

Wenn Sie an der Ausstellungseröffnung teilnehmen oder ein Gemälde erwerben möchten - schreiben Sie uns über What'sUp +33 7 83 43 06 90 (fr), +7 925 113 4017 (rus)

Eintritt frei.

 

Ort: Hotel «Hostellerie La Farandole» www.hostellerielafarandole.com, Frankreich, Provence, 140 Chemin de la Plage, 83110, Sanary-sur-Mer

Alle Werke können erworben werden.

 

KATALOG / CATALOG

 

AUF FRANZÖSISCH LESEN

Die Ausstellung «Die vier Elemente» vereint die Werke zweier französischer Künstler - Rosario Galatioto und Christiane Filliatreau - in einem Raum, der dem Meer, dem Licht und dem Atem der Natur geöffnet ist. Es ist ein Dialog zwischen Malerei und keramischer Skulptur, in dem die Materie zur Sprache der Elemente wird: Erde, Wasser, Luft und Feuer.
Das Schaffen von Christiane Filliatreau entspringt der aufmerksamen Beobachtung der pflanzlichen, mineralischen und tierischen Welten. Ihre Arbeiten sind von organischen Formen inspiriert, die im Gewebe der natürlichen Landschaft selbst verborgen liegen: Moosen, Flechten, Felsformationen und Wurzelgeflechten. Indem sie sich dem Ton zuwendet, schafft die Künstlerin hybride Formen, die zwischen Wachstum und Versteinerung existieren, wo Texturen und Spuren der Zeit sich ineinanderflechten. Jede Skulptur erscheint als Fragment einer imaginären Landschaft, als eine Art organisches Gedächtnis, in dem das Mineral gleichsam wieder Leben gewinnt. Die Keramik erlaubt ihr, die feine Spannung zwischen Festigkeit und Zerbrechlichkeit zu erkunden. Unebenheiten und Risse der Oberflächen erinnern an natürliche Prozesse der Transformation und Erosion. Im Brand durchläuft die Materie eine Metamorphose, in der das Feuer als Kraft der Verwandlung wirkt.
Die Malerei von Rosario Galatioto wendet sich der inneren Landschaft zu. Darin lassen sich Reliefs, Horizontlinien, Spuren natürlicher Prozesse erahnen, vor allem aber - der Atem der Materie selbst. Seine Malerei bildet die Landschaft nicht ab; sie extrahiert deren innere Essenz - die Feuchtigkeit der Erde, die Dichte des Steins, die Bewegung der Luft, das Gedächtnis des Lichts.
Einen besonderen Platz in der Ausstellung nimmt das Wasser ein - das Element, das das System der vier Elemente fortführt. Das Meer, sichtbar aus den Fenstern des Ausstellungsraums, wird zum untrennbaren Bestandteil der Exposition. Licht, Reflexionen, salzige Luft und die Horizontlinie setzen die Werke jenseits der Wände fort. Das Wasser verbindet die Arbeiten miteinander und führt sie zu ihrem ursprünglichen Milieu zurück, zum langsamen Rhythmus unablässiger Verwandlung.
«Die vier Elemente» - ist eine Reflexion über das fragile Gleichgewicht zwischen den Kräften der Natur und der Zeit, über die Materie, die Erinnerungen bewahrt, über die Landschaft als inneren Zustand und über die Elemente, die nicht nur die Welt um uns herum, sondern auch die Art und Weise, wie wir sie wahrnehmen, weiterhin prägen.