Ausstellungsdauer: 26. September 2024 - 20. Dezember 2024

Vernissage: Donnerstag, 26. September 2024, von 19.00 bis 21.00 Uhr

Ort: арт-пространство Рынка на Ленинском, Ленинский просп., 108, стр. 1, 2 этаж, Москва

Öffnungszeiten: Mo.–Mi. 10:00–23:00 Uhr; Do.–So. 10:00–00:00 Uhr. Eintritt frei.

Alle Werke können in der Ausstellung oder über What'sUp erworben werden: +7 925 113 4017

WERKKATALOG

Die Einzelausstellung von Anita Romanova entfaltet in einem intimen Rahmen eine Erzählung über Erinnerungen an das Ende der 1980-90er Jahre - eine Zeit, in die Kindheit und Jugend der Künstlerin fielen -, über persönliches und historisches Gedächtnis, Zeitempfinden und Wahrnehmung der Wirklichkeit. Die Künstlerin greift prägende Motive ihrer Kindheit auf und beobachtet, wie die Erinnerungen verschiedener Menschen dieselben Bilder bewahren. Ausgehend von ihren eigenen Erinnerungen gibt Anita Romanova sie mithilfe vielfältiger Symbole auf der Leinwand wieder und denkt darüber nach, wie ein auf den ersten Blick unbedeutender Gegenstand oder Moment uns in die Vergangenheit zurückversetzen kann - in jene wilde Epoche des Wandels - und neue Emotionen hervorruft.

Die Werke von Anita Romanova gleichen Fotografien aus der Vergangenheit, in denen Handlungsstränge, Farbpalette und Komposition die warmen Momente persönlicher Erfahrung und der Wahrnehmung der Wirklichkeit intensivieren.  

«Ich wurde in der UdSSR geboren, daher stammt auch das Thema meiner Ausstellung. Die Millennials sind eine großartige Generation! Wir wuchsen mit «Die Mädchen» auf, tanzten zu den Backstreet Boys, weinten bei «Titanic» und passen uns heute mit  Leichtigkeit unseren eigenen Kindern und ihren «Crushes, Imbas und Cringe-Momenten» an. Jede Zeit hat ihre eigenen Probleme und Krisen. Natürlich gab es sie auch in den 80-90ern... Doch heute erinnert man sich mit einem Lächeln an all das. Keine Elektronik, keine Gadgets, «Räuber und Gendarm», Garagen, «Seilspringen» und «Himmel und Hölle», ein oder zwei Plüschtiere, die so lange geknuddelt wurden, bis sie völlig abgenutzt waren… Mit einem Wort: Nostalgie. Genau davon handelt diese Ausstellung», - Anita Romanova.

Über die Künstlerin:

Anita Romanova

Sie wuchs von frühester Kindheit an in einem künstlerischen Umfeld auf und wurde stark durch das Leben in einer zweisprachigen Familie geprägt.
"Ich habe indische Wurzeln und liebe Russland und Indien gleichermaßen leidenschaftlich - ich bewundere die Kultur und das Erbe dieser Länder. Seit meiner Kindheit war ich von der indischen Kultur umgeben, die auch meine Entwicklung zu einer kreativen Persönlichkeit beeinflusst hat.
Ich schöpfe meine Inspiration aus der Welt um mich herum und fange auf meinen Reisen Emotionen und Eindrücke ein. Meine Werke sind meine auf die Leinwand übertragene innere Welt".
Sie nahm an zahlreichen Gruppenausstellungen teil und realisierte mehrere Einzelausstellungen: SHE» in der Galerie «Ostozhi», «Zurück zu den Wurzeln», eine Indien gewidmete Ausstellung im Kunstraum «Korzina», «Der Atem der Stadt», «Parts», «Die Welt als Leinwand» im Staatlichen Literaturmuseum-Apartment von A.N. Tolstoy und weitere.