Zeitraum: 14. November 2022 - 01. Februar 2023
Vernissage: 24. November 2022, von 17.00 bis 21.00 Uhr
Illustrations-Workshop: 17. Dezember um 14.00 Uhr
Ort: Räumlichkeiten des Komplexes «Varshavskie Bani», Варшавское шоссе, 34, Москва
Öffnungszeiten der Ausstellung: täglich von 10.00 bis 22.00 Uhr. Eintritt frei.
Veranstalter: Galerie «KVARTIRA S», Gruppe «50/50», Komplex «Varshavskie Bani»
www.kvartiras.com | www.varshavskie-bani.ru
Alle Werke können erworben werden – in der Ausstellung oder telefonisch (Telegram, What’s Up):
+7 925 113 4017.
Die Galerie KVARTIRA S und die Gruppe unabhängiger Künstler «50/50» präsentieren gemeinsam mit dem Komplex «Warschauer Bäder» die Gruppenausstellung «Halb und halb».
Die Ausstellung «Halb und halb» vereint zehn Künstler mit einzigartigen Stilen. Zur Exposition gehören sowohl eigenständige Arbeiten der Autoren als auch Bilder, die im Paar entstanden: ein Autor führte die Arbeit zu 50 % aus und übergab sie dann seinem Partner zur Vollendung in dessen Stil. So sind die Bilder der Gruppe «50/50» das Werk zweier Künstler.
Die Ausstellung in den «Warschauer Bädern» macht den Betrachter mit leuchtenden, kühnen und aktuellen Arbeiten zeitgenössischer Autoren bekannt und lenkt die Aufmerksamkeit auf die Vielfalt künstlerischer Techniken und Stile: Pop-Art, Street-Art, digitale Illustrationen, Kubismus, Fashion, Psy-Art, Surrealismus. Hier begegnen einem Werke, die sowohl in tadellosem Minimalismus als auch in sinnlicher, provokativer Manier ausgeführt sind.
«Ironie, Humor, Kühnheit, Absurdes, Wahnsinn, Regelbruch und ein Feuerwerk der Farben. Die Ausstellung «Halb und halb» teilt die positiven Emotionen entgegen ihrem Namen nicht durch zwei, sondern vervielfacht sie mindestens um das Zehnfache. Und der Raum des Komplexes der «Warschauer Bäder» ist der ideale Ort für all dieses «Rowdytum», im besten Sinne des Wortes», - Olesya Sudzhan, Direktorin der Galerie KVARTIRA S.
An der Ausstellung teilnehmende Künstler:
Valeria Salnikova, YOUKA, SIEVA, Timur Rakhmanov 78.Skulls, Maria Denega M.D. ARTSTUDIO, Pavel Klimov RNTT, Dima Luchiani, Arseniy TRUBA, SANECHEK, SEMENOV.
Gründer des Projekts «50/50»:

Valeria Salnikova
Valeria Salnikovas Stil, der «Picassismus», ist Kubismus mit Einflüssen der Pop-Art. In ihrem Schaffen möchte Valeria unterschiedliche Stimmungen durch eine leuchtende, ausdrucksstarke Farbpalette vermitteln. Die Originalität ihres Stils liegt in der einzigartigen Verbindung kräftiger Farben und in ihrem unerschrockenen Umgang mit der Form: Gegenstände, Körper und Gesichter werden an unerwarteten Stellen «zerlegt», wodurch sie sämtliche Gesetze der Tafelmalerei durchbricht. Charakteristisch für Valerias Malerei sind breite, unscharfe Pinselstriche, unregelmäßige Konturen und die bewusste Vergrößerung einzelner Gesichts- oder Körperpartien. Die Künstlerin malt vorwiegend kubistische Porträts im Fashion-Stil, gelegentlich auch abstrakte Landschaften. Für ihre Arbeiten verwendet sie Ölfarben, fertigt jedoch häufig auch Skizzen mit Markern, Aquarellstiften und Pastellkreiden an. Valeria hat sich in verschiedenen Bereichen erprobt: Malerei auf Leinwand sowie die Bemalung von Schaufensterpuppen, Einrichtungsgegenständen und Kleidung.
YOUKA
In seinem Stil verbindet Youka Abstraktion mit primitiven Formen. Der Künstler bevorzugt intuitive Malerei und verzichtet vollständig auf die vorherige Planung von Motiv und Skizze. Charakteristisch sind der Einsatz von Acryl und Strukturpaste, die Wahl reiner, leuchtender Farben und die Begrenzung der Formen durch schwarze Konturen. In seinem Schaffen thematisiert Youka die endlose Suche nach Sinn und dem eigenen Platz in der Welt, die Befreiung von gesellschaftlichen Stereotypen und die Wahl eines einzigartigen eigenen Weges. Der meditierende Astronaut steht dabei sinnbildlich für eine bewusste Persönlichkeit.
SIEVA
Sieva experimentiert gern mit der Oberfläche der Leinwand und erweitert die Bildebene sehr häufig in die dritte Dimension. Antike Uhren, Schlüssel, ein Spiegel, ein Schachbrett, Bücher und andere Gegenstände werden zu Protagonisten ihrer Bilder. Alte Dinge erhalten einen «Körper» und treten in den Kontext der modernen Welt ein. Sieva malt außerdem Bilder mit ihrem eigenen Blut, verstärkt damit den philosophischen Gehalt ihrer Werke und wirft wichtige Fragen der Menschheit auf. Augen sind eine von Sievas Leidenschaften. Wie die Künstlerin es beschreibt, «sind es die Augen verrückter und freier Menschen, die keine Angst davor haben, freundlich und offen zu sein».
Timur Rakhmanov 78.Skulls
Timurs Stil zeichnet sich durch Klarheit, eine grafische Linienführung und Schraffuren aus. In seinen Arbeiten stellt der Künstler bevorzugt Schädel und bekannte Persönlichkeiten dar, die er in seine einzigartige Vision verstorbener Helden verwandelt. Ohne künstlerische Ausbildung und ohne sich an anerkannte Konventionen zu halten, experimentierte Timur intensiv auf der Suche nach seinem unverwechselbaren Stil und seiner eigenen Darstellungsform. Der Künstler blickt auf - Tausende Skizzen, Erfahrung mit Graffiti, fundierte Kenntnisse in 3D-Modellierung und digitaler Bildhauerei, Zusammenarbeit mit der Videospielbranche sowie Charakterdesign zurück. An der zweiten Welle des Projekts beteiligten sich folgende Künstler:
MARIA DENEGA M.D.ARTSTUDIO – Pop-Art
PAVEL KLIMOV PHTT – Surrealismus
DIMA LUCHIANI luchiani_art – Pop-Art
ARSENY TRUBA – Street-Art
SANECHEK – Surrealismus, digitale Kunst
SEMENOV – Pop-Art, digitale Kunst
Die Ausstellung in den Medien:








