Die abstrakte Kunst von Anastasia Sviridova und Maria Levi bringt einzigartige, leuchtende Bildwelten hervor, in denen Harmonie und Chaos, Ganzheit und Zerstörung aufeinandertreffen. Es ist eine Malerei des persönlichen Erlebens, erfüllt von Gefühl und Dynamik.

Die in der Ausstellung gezeigten Werke wurden mit flüssigem Acryl und Kunstharz geschaffen. In ihrem künstlerischen Schaffen suchen beide Kunstschaffenden stets das Experiment, aus dem neue Techniken und Darstellungsformen hervorgehen. Vielschichtige Farbkombinationen, Linien innerhalb der Bildfläche und nicht selten auch die originellen Formen der Kunstobjekte vermitteln den Betrachtenden unweigerlich ein Gefühl von Fülle und kompositorischer Geschlossenheit.
Die jedem Menschen nahen und wichtigen Themen Schönheit, Einsamkeit, Entscheidung und Suche treten bei der Betrachtung ungegenständlicher Malerei dieses Niveaus hervor. Wie Standbilder aus einem Film laden die Gemälde das Publikum dazu ein, in sich selbst, in die eigenen Gedanken und Empfindungen einzutauchen.
Über die Künstlerinnen:
Anastasia Sviridova
Künstlerin und Kunsthistorikerin. Sie absolvierte die Fakultät für „Kunstgeschichte“ der Russischen Staatlichen Geisteswissenschaftlichen Universität (Moskau), die Schule für kommerzielle Illustration „Ponyschool“ (Sankt Petersburg) sowie die Schule für zeitgenössische Kunst und Medienkunst „MediaartLab“ (Moskau). Sie nahm an mehreren Gruppen- und Einzelausstellungen in Moskau teil. Sie ist aktiv als Kuratorin und Dozentin tätig und Mitbegründerin des Projekts „Art Flash Shop“, für das sie Kleidungskollektionen mit originellen Kunstdrucken entwirft.
«Ich möchte zeigen, dass wir alle Teil von etwas sind, das größer ist als wir selbst. Die Größe der Natur zu begreifen, indem wir den Egoismus hinter uns lassen, oder zu einem Vogel zu werden und die vertrauten Ansichten von oben zu betrachten – in der Erkenntnis, dass all dies in uns ist, dass all dies wir selbst sind».
Maria Levi
Künstlerin, Experimentatorin, Gründerin und Mentorin des Projekts Art Me Up. Die Suche nach Materialien für neue Bilder wurde für Maria mit der Zeit zu einer Lebensweise, die Entwicklung ihrer Technik zu einer eigenständigen Kunstform.
«Nichts in der Natur entsteht aus dem Nichts, und diese Regel gilt auch für die Malerei. Für mich waren es gerade die Liebe und die intensiven Emotionen, aus denen ein tiefes Gefühl erwuchs, die die in mir schlummernde Künstlerin zum Leben erweckten und sie in eine unersättliche Schöpferin verwandelten, die alles Leuchtende aus sich herausströmen lässt und nie weiß, was aus dem nächsten Experiment hervorgehen wird».

Die Ausstellung in den Medien
Bei der feierlichen Präsentation der Ausstellung erlebte das Publikum die Performance «Das ARTHOUSE des Konflikts. Eine Art, Mensch zu sein» der ARTiculiCORPoris Dance Company.
Malerei, Tanz, Theater, Skulptur - all das verband sich zu einer gemeinsamen Inszenierung. Mitwirkende: Ekaterina Nikulnikova, Marina Kunilova, Elizaveta Kuzmina, Viktoria Predybailo. Bravo!






