Termine: 17.06 - 31.07.2025, Mo-So, 10:00-20:00
Vernissage: 18. Juni, Mittwoch, von 19.00 bis 21.00 Uhr. Begrüßungsgetränk, Führung und Kennenlernen der Künstler.
Eintritt frei.
KATALOG DER AUSGESTELLTEN WERKE
FOTOS VON DER VERNISSAGE
Teilnehmende Künstlerinnen und Künstler:
Irina Marvel, Yulia Khishchenko, Polina Fiolet, Velli, Leonid Filaretov, Nina Petrikovskaya, Katerina Nikonova, Arina Menshikova, Natalia Gasilova, Michelle Larsen, Ekaterina Koroleva, Ekaterina Grosset, Ksenia Usenko, Katya Kochubey, Katerina Goryacheva, Tatiana Semkova, Valerie Leydet, Elizaveta Vazhenina, Alina Khramova, Maria Shestakova, Diana Khabibullina, Ekaterina Kotalevskaya, Victoria Pavlova, Inga Dorokhova, Elizaveta Ivashkina, Natalia Lipskaya, Elizaveta Zhuravlyova, Helga Kras.
Im Anschluss an den im Frühjahr 2025 veranstalteten Open Call eröffnet die Galerie KVARTIRA S gemeinsam mit dem Designzentrum ARTPLAY die Ausstellung «Verflechtungen des Lebens».
Das Leben eines jeden Menschen ist ein komplexes Gewebe aus unzähligen Fäden: familiären Bindungen, Gesten, Worten, Dingen, Orten und Ereignissen, die vor uns da waren, uns begleiten und in uns fortleben. Wir erben und führen fort, erinnern und vergessen, wiederholen und verwandeln. Diese Ausstellung handelt von den Verbindungen, die uns prägen, selbst wenn sie uns nicht bewusst sind, und davon, dass Gegenwart und mögliche Zukunft untrennbar miteinander verbunden sind.

In der Ausstellung «Verflechtungen des Lebens» sind Werke russischer und internationaler Künstlerinnen und Künstler zu sehen, die darin zum Ausdruck bringen, was sie mit Verbindungen assoziieren: kulturelle, zwischenmenschliche, verwandtschaftliche, emotionale und psychologische. Die Vielfalt der Motive und Materialien lädt dazu ein, alltägliche Dinge und Begriffe aus einer anderen Perspektive zu betrachten und zu erkennen, wie bestimmte Ereignisse miteinander zusammenhängen.
Maria Shushpanova: «Wir alle und alles, was uns umgibt, sind Fäden in einem einzigen Gewebe und deshalb miteinander verbunden. Selbst wenn ein Faden verschwindet, bleibt etwas zurück, das alles Übrige zusammenhält. Die Fäden verbinden sich, verflechten sich und reißen, doch die Verbindung bleibt bestehen, ganz gleich, wie weit man von einem anderen Menschen oder Ort entfernt ist».

Im Rahmen der Ausstellung «Verflechtungen des Lebens» wird der Ausstellungsraum mit Kompositionen von Ikebana-Meisterinnen der Sogetsu-Schule geschmückt: Das Ameagaru Project präsentiert die Arbeit «Die Hüter» - eine Familiengeschichte über drei Generationen, die zeigt, wie sorgsam das kulturelle Erbe in der Kunst bewahrt wird. Autorinnen: Zoya Kretova, Elena Suvorova, Elena Sizova und Alexandra Zhukova. Die Ikebana-Meisterin Lyudmila Kotelnikova zeigt die Komposition «Die Kokette», in der «sich zwei Leidenschaften zu einem einzigen Organismus verflochten haben - Ikebana und Kumihimo». Die Ikebana-Meisterin Lena Solovyova präsentiert eine Arbeit, in der sich das Beste aus der Vergangenheit organisch mit dem heute, hier und jetzt Blühenden verbindet und in einer Welle aus Information und Energie in dieses übergeht.









