Termine: 6. März 2026 - 24. Mai 2026
Vernissage: Freitag, 6. März 2026, 18.00-20.00 - Ausstellungseröffnung und Vernissage in den Salons des Hotels «Hostellerie La Farandole». Präsentation der Ausstellung, Saxophonmusik und Aperitif.
Wenn Sie an der Ausstellungseröffnung teilnehmen oder ein Kunstwerk erwerben möchten, schreiben Sie uns über What'sUp: +33 7 83 43 06 90 (fr), +7 925 113 4017 (rus)
Eintritt frei.
Ort: Hotel «Hostellerie La Farandole» www.hostellerielafarandole.com, Frankreich, Provence, 140 Chemin de la Plage, 83110, Sanary-sur-Mer
Alle Werke können erworben werden.
Die Ausstellung «Harmonie der Stille» vereint die Werke zweier französischer Künstlerinnen - die Malerei von Myriam Doridot und die Skulpturen von Alice Bayard - in einem feinen Dialog über Präsenz, Spur und inneren Raum.
Auf den Leinwänden von Myriam Doridot - alltägliche orientalische Szenen, Augenblicke der Kontemplation, des Wartens, der Ruhe. Ihre Arbeiten erzählen keine Geschichten, sondern vermitteln Zustände - sie geben Momenten des Innehaltens Form, wenn der Blick erstarrt und die Zeit fast greifbar wird. Die Malerei der Künstlerin ist aufmerksam für die Stille, für das, was unbemerkt geschieht. Myriam Doridot stammt aus Burgund, sie wuchs in einem künstlerischen Umfeld auf, neben dem Malatelier ihres Vaters. Heute ist die Kunst für Myriam ein wichtiger Raum des Selbstausdrucks. Die Künstlerin arbeitet vorwiegend mit Trockenpastell und Ölmalerei, im Feld der figurativen und abstrakten Kunst. Das gesamte Schaffen von Myriam Doridot folgt einem einzigen Impuls - der inneren Präsenz Form zu geben und dem Betrachter eine sinnliche, intime und stille Erfahrung zu schenken.
Die Geoden - Sphären von Alice Bayard, die in der Ausstellung zu sehen sind, - setzen diese Erfahrung in Ton und Harz fort. Alice erschafft natürliche Formen nach und experimentiert mit der Ästhetik des Wabi-Sabi in der Philosophie des Kintsugi.
Geode art - ist eine Technik, die das Aussehen und die Textur von Steinen mithilfe von Epoxidharz und Ton nachbildet.Die Wabi-Sabi-Technik betont die Einfachheit, natürliche Materialien und das natürliche Erscheinungsbild der Dinge und findet Schönheit in der Unvollkommenheit. Das Wort «wabi» wird mit «Bescheidenheit» oder «Einfachheit» übersetzt. «Sabi» wiederum bedeutet «Saisonalität» oder «Welken». Manchmal wird wabi-sabi aus dem Japanischen als «Schönheit in der Unvollkommenheit» übersetzt.Die Philosophie des Kintsugi besteht darin, Unvollkommenheiten und Makel anzunehmen. So wie man Falten und Narben am Körper achtet, regt Kintsugi dazu an, zerbrochenes Porzellan nicht wegzuwerfen, sondern es so zu schätzen, wie es ist – mit seiner reichen Lebensgeschichte.
Für Alice Bayard werden Unvollkommenheiten zur Sprache, Risse und Makel - zur Quelle von Bedeutung: In ihren Geoden verwandelt sich Zerbrechlichkeit in poetische Kraft.
Malerei und Skulptur begegnen sich in der Ausstellung in einer gemeinsamen Suche: sichtbar zu machen, was nicht offensichtlich ist, der Stille zu lauschen und die Harmonie zu offenbaren, die aus einfachen Gesten und inneren Formen entsteht.




